
Stauferkrone-Gewinnerin Resi Berger (l.) mit Juror Reiner Oliva und Stefanie Hertel. Fotos: Heiko Herrmann

Das Duo Tanja & Ines landete auf dem zweiten Platz.

Moderatorin Tatjana Geßler (l.) und Jurysprecherin Mara Kayser (2.v.l.) mit dem Drittplatzierten und Publikumssieger Duo "WeR".
Mit „Vogelfrei“ zum Sieg geflogen
Resi Berger aus Frankfurt gewinnt die Stauferkrone
Donzdorf (Kreis Göppingen). Resi Berger heißt die Gewinnerin der Stauferkrone 2026. Den internationalen deutschsprachigen Schlager-Contest, der am Wochenende in Donzdorf (Kreis Göppingen, Baden-Württemberg) stattfand, konnte die 27-Jährige mit ihrer überzeugenden Stimme und dem Wettbewerbsbeitrag „Vogelfrei“ klar für sich entscheiden. Das Lied gewann nicht nur den Jurypreis für die beste Interpretation, sondern auch den mit 1000 Euro dotierten Preis für die beste Komposition, worüber sich vor allem Mitautor Damiano Maiolini freute.
„Es ist ein tolles Gefühl, diesen Preis gewonnen zu haben“, so Resi Berger nach Gewinner-Bekanntgabe durch Jurysprecherin Mara Kayer. „Es ist einfach nur toll“, sagte Berger, als sie die Trophäe von Schlager-Star Stefanie Hertel überreicht bekam. Berger, im Hunsrück aufgewachsen, treibt heute von Frankfurt aus ihre Karriere voran. In ihren Liedern verbindet sie emotionale, lebensnahe Texte mit eingängigen Melodien. Ihre ausdrucksstarke Stimme verleiht den Kompositionen zusätzlichen Drive.
Auf den beiden folgenden Plätzen kamen zwei Duos aus Baden-Württemberg. Mit ihrem Ohrwurm „Carzy und genial“ aus der Feder des Komponisten-Team Willy Klüter und Manfred Hochholzer und dem Text von Iona Blum und Susanne Gärtner kamen Tanja und Ines aus Benningen am Neckar (Kreis Ludwigsburg) bzw. Denkendorf (Kreis Esslingen) auf den zweiten Platz. Auf den dritten Rang setzte die siebenköpfige Expertenjury das Duo „WeR“ auf dem Landkreis Böblingen, das mit dem Lied „Jeder Tag ein neuer Traum“ (Musik: Gerd Lorenz Text: Walter Kutt) überzeugte. „Das sind die neuen Flippers“, so ein Publikumsgast schwärmend. Die Besucher der Veranstaltung vergaben zudem an das Duo „WeR“ den Publikumspreis. Den Preis für den besten Text vergab die Jury an das Autorengespann Ilona Boraud (Karlsruhe) und Susanne Gärtner (Bad Reichenhall) für das Lied „Dieser Sommer in Portugal“, das von Susann Engel aus dem Berchtesgadener Land vorgetragen wurde. Moderiert wurde der Wettbewerb von der Fernsehjournalistin Tatjana Geßler.
Stefanie Hertel, die die Veranstaltung mit einem einstündigen Auftritt bereicherte, überzeugte musikalisch auf vielfältigste Weise und stellte auch ihr neues Lied „Hör auf dein Herz“ vor, das am Vortrag veröffentlicht wurde. Am Vorabend der Stauferkrone hatten über 80 Musikschaffende bei einem Branchentreffen eine Resolution an die ARD-Gremien verabschiedet, in der sich klar gegen ein Ende der TV-Show „Immer wieder sonntags“ ausgesprochen wird.
Die Stauferkrone gilt als inzwischen größte und bedeutendster internationalen Wettbewerb für deutschsprachigen Schlager und Schlager-Pop. Er wird seit 2015 von der Medienagentur Maitis-Media (Göppingen) ausgerichtet und von Komponisten- und Textdichterverband, sowie der Gema unterstützt. Im Finale standen dieses Mal 18 Interpreten, die von einer Vorauswahljury aus über 200 eingereichten Titeln ausgesucht worden waren.

Ilona Boraud und Susanne Gärtner (v.l.) erhielten den Preis für den besten Text aus den Händen von Jurorin Jutta Staudenmayer.

Damiano Maiolini (l.) freute sich über den Preis für die beste Komposition, rechts Gewinnerin Resi Berger.

Stefanie Hertel bei ihrer mit viel Beifall bedachten Stauferkrone-Show in der Donzdorfer Stadthalle.
Stauferkrone 2026
Die Stauferkrone zählt zu den größten und bedeutendsten Wettbewerben für den deutschsprachigen Schlager. Am 11. April 2026 findet der Contest zum sechsten Mal statt, wieder in der Stadthalle Donzdorf (Baden-Württemberg). Die Agentur Maitis-Media (Göppingen) ist Ausrichter der Veranstaltung.
Dem deutschsprachigen Schlager eine große Bühne geben – das ist das Ziel der die Stauferkrone veranstaltenden Agentur Maitis-Media (Göppingen), die seit 2014 den Wettbewerb im zweijährigen Turnus ausschreibt. Neben den Interpreten rücken auch Komponisten und Textdichter in den Fokus, soll doch auch ihre Arbeit, die oft im Schatten der Interpreten stattfindet, gewürdigt werden. Für sie werden ebenfalls Preise ausgeschrieben, weshalb Deutscher Komponistenverband und Deutscher Textdichterverband neben der Gema als ideelle Partner bei dem Wettbewerb mit im Boot sind.
Über die Sieger bei der Stauferkrone entscheidet eine mehrköpfige und prominent besetzte Fachjury. Die Zuschauer beim Finale vergeben zudem noch in einer separaten Abstimmung den Publikumspreis. Aus dem Bewerberkreis werden die Finalisten – die Teilnehmer kamen bisher aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Moldawien, Dänemark und den Niederlanden - von einer mit Musikexperten besetzten Vorauswahl-Jury nominiert. Der Wettbewerb wird fachlich begleitet vom Komponisten, Musiker und Produzenten Hayo Well (Jowa-Studio) in Uhingen. Am Vorabend des Finales findet für alle Akteure des deutschsprachigen Schlagers ein Branchentreffen statt.
Den zweiten Teil des Finalabends der Stauferkrone gestaltet 2026 mit Stefanie Hertel wieder eine prominente Künstlerin mit einem einstündigen Konzert. Die früher im Bereich der volkstümlichen Musik erfolgreiche Sängerin – 1992 gewann sie den Grand Prix der Volksmusik - macht seit einigen Jahren mit modernen Pop-Schlagern und Balladen von sich reden. Frühere Stargäste bei der Stauferkrone waren u.a. Andy Borg, Bernhard Brink, Vincent Gross oder Stefan Mross.
Mit der Stauferkrone wollen die Organisatoren an das mittelalterliche Herrschergeschlecht der Staufer erinnern, deren Stammburg unweit von Donzdorf
stand. Zum Stauferreich gehörten einst weite Teile Europas. Allerdings: Eine Stauferkrone hat es historisch nicht gegeben. Die Stauferkaiser trugen die Reichskrone, die heute mit anderen Reichsinsignien in der kaiserlichen Schatzkammer in der Wiener Hofburg ausgestellt ist.

Die Finalisten mit ihren Titeln,
Komponisten und Textdichtern
Albert Hauser (BW): Das ist wie Sternenstaub
Gerd Lorenz (BW) / Marie-Luise Steinle (BW)
Von Gründorf (A): Phänomenal
Martin Isenegger CH) / Thorsten Schmidt (NRW)
Kimberly (NRW): Wenn du wieder Single bist
Stefan Stieber (RLP) / Thorsten Schmidt (NRW)
Jean Café (NL): Da ist nichts mehr als Liebe in mir
Werner Eickhoff (NRW) / Sabina Reithofer (A)
Duo WeR (BW): Jeder Tag ein neuer Traum
Gerd Lorenz (BW) / Walter Kutt (E)
Denise Blum (BBG): Es wehen Fahnen auf dem Mond
Thorsten Schmidt (NRW) / Thorsten Schmidt (NRW)
Moonlight-Steffi (NRW): Was im Leben zählt
Frank Schlüter (NRW) / Stefanie Säumenicht (NRW)
Susann Engel (BY): Dieser Sommer in Portugal
Markus Frattner (A) / Susanne Gärtner (BY), Ilona Boraud (BW)
Stefan Laier (BW): Bis in die Hölle
Gerd Lorenz (BW) / Walter Kutt (E)
Agatha Singer (BW): König und Königin
Agathe Singer (BW) / Agathe Singer (BW)
Lisa Heider (RLP): Nur wer die Liebe wagt gewinnt
Martin Isenegger (CH) / Thorsten Schmidt (NRW)
Tanja & Ines (BW): Crazy und genial
Willy Klüter, Manfred Hochholzer (BY) / Iona Blum (BW), Susanne Gärtner (BY)
Kristina Böhm (CH): Ich wünsch' dir Frieden
Kristina Böhm (CH) / Kristina Böhm (CH)
Zeno (BW): Melanie
Jutta Hager, Eric Bond (BY), Zeno Reuter (BW) / Jutta Hager, Eric Bond (BY), Zeno Reuter (BW)
Diana (CH): Denk doch was du willst
Matthias Teriet, Andreas (BY), Natascha Arnold (BW) / MatthiasTieriet, Andreas Schweighofer (BY), Natasche Arnold (BW)
Joachim Bischof (A): Herzschlag
Joachim Bischof (A) / Joachim Bischof (A)
Resi Berger (HES): Vogelfrei
Damiano Maiolini (BW), Davin Bernhard (THÜ), Theresa Guckelsberger (HES) / Damiano Maiolini (BW), Davin Bernhard (THÜ), Theresa Guckelsberger (HES)
Cornelius von der Heyden (BY): Lachen sollte jedes Herz
Jens Christensen (HES), Madeleine Davis (USA) / Evelin Vordermeier (AUS)

Unsere Jury beim Finale am 11. April 2026
Holm Dressler, TV-Produzent, u.a. "Wetten, dass?", "Verstehen Sie Spaß", "Auf los geht's los" und Regisseur u.a. "Das Schloss am Wörthersee", "Zärtliche Chaoten II"
Mara Kayser, Schlagerstar und "Königin der Ballade", Textdichterin, Komponistin, Produzentin
Peter Seiler, Komponist, Vorsitzender des Komponistenverbandes Baden-Württemnberg
Jutta Staudenmayer, Textdichterin, ausgezeichnet u.a. mit dem Autorenpreis
Andi Königsmann, Komponist, Textdichter, Produzent
Nici Nightingale, Sängerin, Bandleaderin
Reiner Oliva, Schlagzeug-Virtuose, Juror Jugend musiziert
Nordamerika-Wertung bei der Stauferkrone
Deutschsprachige Schlagersänger aus den Vereinigten Staaten und Kanada können sich jetzt um die Stauferkrone bewerben. Das Finale des größten und renommiertesten internationalen deutschsprachigen Schlager-Contests findet am 11. April 2026 in der Stadthalle Donzdorf in der Nähe von Stuttgart statt. Bewerbungsschluss ist am 15. Oktober 2025.
In Zusammenarbeit mit dem TV-Sender MidPen Media Center in Palo Alto schreiben die Organisatoren der Stauferkrone den Schlagerwettbewerb auch für Nordamerika aus. Der Contest bietet für Teilnehmer aus den Vereinigten Staaten oder Kanada die Möglichkeit, sich einem internationalen Publikum bekannt zu machen. Zudem erhält der beste Teilnehmer aus Nordamerika einen Pokal.
Zum Finale platzieren sich in der Regel Teilnehmer aus mehreren europäischen Ländern. Jetzt öffnet sich die Stauferkrone auch Interpreten, Komponisten, Textdichtern und Produzenten auf dem nordamerikanischen Kontinent. Im Finale stellen sich die Teilnehmer einer hochkaratig besetzten Fachjury. Dabei ist unter anderem der Fernsehproduzent Holm Dressler, der in Deutschland über viele Jahre große TV-Shows mit den beliebtesten Showmastern des Landes verantwortet hat. Außerdem dabei ist der deutsche Schlagerstar Mara Kayser. In der Jury sitzen aber auch prominente Vertreter von Komponisten- und Textdichterverband.
Die Stauferkrone stößt international auf ein großes Medienecho. Zudem wird der Wettbewerb live weltweit im Internetradio übertragen. MidPen Media Center bietet den Teilnehmer an der Stauferkrone zudem an, ihre Musikvideos auszustrahlen.
